Die Wettervorhersage drohte mit gutem Wetter, und so machten sich Monika H., Barbara, Silvia, Nicole und ich, auf den Weg nach Bonn zu einem Fahrtechnikkurs. Hier trafen wir noch auf drei weitere Teilnehmer zum gemeinsamen Testen und Üben mit dem Mountainbike. Ein Schotterplatz eignete sich für die anstehenden Übungen.

Zuerst die Theorie: Wir wurden erst einmal über viele interessante "Kleinigkeiten" aufgeklärt. Sehr konzentriert gingen wir dann an die Übungen: Stehen mit Unterstützung eines Baumstammes, leichte Kurventechnik mit Gewichtsverlagerung und Lupfen des Rades über ein Hindernis durch Anheben des Vorderrads.

Im Gelände folgten dann Nothalteübungen am Steilhang, Abfahren mit kontrolliertem leichtem Bremsen. Viel zu schnell waren die angesetzten vier Stunden vorbei.

Die ursprünglich geplante MTB-Etappenfahrt “Transtirol“, von Mittenwald bis nach Brixen, konnte aufgrund der ungewöhnlichen Witterung in diesem Jahr leider nicht durchgeführt werden. Die Unternehmung wäre aufgrund der noch reichlich vorhandenen Altschneefelder wohl zu einer Expedition geraten. So haben wir uns alternativ zu einer Tourenwoche im Vinschgau in Südtirol (Italien) entschlossen. Wir, das waren Monika, Susanne, Henry, Tobias und Gerd. Unser Quartier bezogen wir im „Sattlerenglhof“ in Latsch, einem 640 m hoch gelegenen Ort im unteren Vinschgau, rund 25 Kilometer westlich von Meran. Die Pension Sattlerenglhof ist insbesondere auf Mountainbiker eingestellt und bietet somit alle diesbezüglichen Annehmlichkeiten zu denen insbesondere auch ein Radkeller und spezielle Toureninformationen (Karten und GPS-Tracks zum herunterladen) gehören. Auch der große Garten mit Pool wurde fast täglich nach den Touren von uns genutzt. Unsere Zimmer waren praktisch eingerichtet und verfügten jeweils über einen Balkon sowie Dusche/WC. Nachdem die Anreise am 15. Juni weitestgehend reibungslos verlief, waren wir auf die Touren der kommenden Tage schon sehr gespannt.

Am Tag der Deutschen Einheit war es soweit. Mein erstes Rennen - der Münsterlandgiro - stand auf  dem Programm. Um 8:10 startete das Rennen. Vorher fuhr ich mich noch eine Viertelstunde warm.  Als ich dann in den Startblock fuhr und mich einreihte, vergingen gefühlte Stunden. Es waren so viele Menschen vor mir, dass ich nicht mal den genauen Startpunkt erkennen konnte. Gedanklich schraubte ich meine Erwartungen an mich immer mehr runter; das Wetter tat selbiges. Kurz noch einen Plausch mit meinem Nebenmann (der auch sein erstes Rennen fuhr) und schon ging es los. Bis ich tatsächlich auf der Strecke war, dauerte es ein wenig. Meine Aufregung hätte nicht größer sein können. Naja, jetzt musst du dich konzentrieren, sagte ich mir.

 

 

Die Wettervorhersage versprach Eis!

Das blieb aus, dafür kam stürmischer Wind und mit ihm blies es 304 Biker(innen) nach Neuenrade zum 4. Lauf der WWBT 2013. Ein Kettwiger Quartett war auch am Start und freute sich auf's Snowbiken.

Am 1. Dezember, dem ersten Advent, fand die NRW-Landesehrung in der HAKO-Event-Arena in Wuppertal statt. Eine schöne Gelegenheit, auch im Winter viele bekannte Gesichter zu sehen.

Der RSC Essen-Kettwig war vor allem im CTF-Bereich bei den Mannschaftswertungen sehr erfolgreich. Die CTF-Mannschaft RSC Essen-Kettwig I (Gerd Bongers, Henry Kunz, Alexander Neumann, Jochen Kaiser) belegte mit 346 (!) Punkten überlegen den ersten Platz. Die beiden CTF-Damenmannschaften (bestehend aus Susanne Kunz, Silvia Kaiser und Antje Feldmann bzw. Barbara König, Walburga Wapelhorst und Monika Halbach) belegten den ersten und zweiten Platz. Die gemischte CTF-Mannschaft RSC Essen-Kettwig II kam auf den sechsten Platz.

Im Bereich RTF war der Verein nicht ganz so erfolgreich: die Damenmannschaft belegte den sechsten und die gemischte Mannschaft den 14. Platz.

Wir hoffen, dass die zahlreichen CTF-Pokale, die auch in einem Video zu bewundern sind, zu Hause einen hübschen Platz gefunden haben!

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Traditionell veranstaltet der RSC Essen-Kettwig am letzten Sonntag im September seine jährliche Radtourenfahrt (RTF). Auf den vier zwischen ca. 45 - 150km langen Strecken werden die Teilnehmer durch das nördliche "Bergisch-Märkische Hügelland" geführt. Die Streckenführung folgt dem Motto: Wir können alles außer flach! Getreu dem Motto werden auf den Strecken reichlich Höhenmeter gesammelt. Die verbrauchte Energie kann an mehreren Verpflegungsstellen sowie am Veranstaltungsort aufgefüllt werden. 

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