Begonnen hat für mich Sydney-Melbourne Alpine 1200 mit einer schlaflosen Nacht. In Sydneys Innenstadt wird auch noch Samstag Nacht gebaut.

Startaufstellung

Am Morgen des 2. November trafen sich die RSC-Mitglieder Bärbel, Susanne, Henry, Stefan, Tobias und der Verfasser dieses Berichts im “Coffee by Marie“ in Moers-Kapellen, dem Startpunkt einer neuen CTF-Permanente. Erst nachdem wir im gemütlichen Cafe eine kleine Stärkung zu uns genommen hatten ging es auf die Strecke. Diese führte uns zunächst über den “Grafschafter Rad- und Wanderweg“ in Richtung Hülser Berg. Dieser Rad- und Wanderweg wurde auf der Bahntrasse der ehemaligen “Crefelder Eisenbahn“ angelegt, die zwischen Moers und Krefeld verkehrte. Der Hülser Berg wurde nicht erklommen, stattdessen “kletterte“ die Route auf den Achterberg. Der Achterberg ist ein Bestandteil des “Niederrheinischen Höhenzuges“, der sich mit mehreren Unterbrechungen in einem weiten Bogen zwischen dem Tal des Rheines im Osten und dem der Niers im Westen durch das Niederrheinische Tiefland von Krefeld bis nach Nimwegen zieht. Die Landschaftseinheit wird auch “Niederrheinische Höhen“ genannt. Der Höhenzug, der sich stellenweise bis auf mehr als 100 m Höhe über dem Meeresspiegel erhebt, wurde in der vorletzten Eiszeit, der Saale-Kaltzeit, durch die Eisränder der von Nordosten kommenden Gletscher geformt. Über verkehrsarme und –freie Wege, vielfach sogar schöne und steile Singletrails, folgten wir dem Höhenzug bis zum Oermter Berg, der den nördlichsten Punkt der Strecke markierte. Auf dem Oermter Berg befindet sich auch ein Spielplatz, den wir nicht einfach links liegen lassen konnten. So wurde die dort befindliche Seilbahn einer intensiven Nutzung unterzogen. Nach zwei Schleifen über den Oermter Berg verließen wir den Höhenzug und gelangten in die “Littard“, ein schönes Waldgebiet mit altem Baumbestand westlich der sogenannten “Littardkuhlen“, einer Gewässerkette, die aus einer Altstromrinne des Rheins hervorgegangen ist. Vorbei am Wasserschloss Bloemersheim und dem landwirtschaftlich genutzten Bereich zwischen den Orten Neukirchen-Vluyn und Kapellen erreichten wir nach rd. 41km und ca. 370 Höhenmetern wieder unseren Startort, dem wir nochmals mit einem Besuch aufwarteten.

Am Sonntag ging die 11. Hügeltour über die "Radsportbühne". Die vier angebotenen Strecken von 45 bis 160 km Länge lockten in diesem Jahr fast 1000 Teilnehmer zum Start nach Essen-Werden. Von dort aus ging es bei bestem Herbstwetter durch die tolle Landschaft des Niederbergischen. Viel Lob fand dabei die Organisation, Verpflegung und die mit landschaftlichen und topografischen Highlights gespickten Strecken. Wir bedanken uns herzlich bei den Teilnehmern für ihr Kommen sowie für das positive und konstruktive Feedback! In Kürze werden wir hier noch einige Bilder der Veranstaltung veröffentlichen.

Die diesjährige Etappenfahrt des RSC führte uns über den Hauptkamm der Pyrenäen vom Atlantik zum Mittelmeer.
Es wurden insgesamt knapp 1.400km mit über 30.000 Höhenmetern zurückgelegt. Fast alle namhaften Anstiege der Tour de France standen auf dem Programm und da der Wettergott es bis auf einen Regentag gut mit uns meinte, konnten wir auch die geplante Strecke ausnahmslos bewältigen. Selbst am letzten Tag, dem sogenannten Ruhe-/Badetag am Mittelmeer wurde noch heftig ausgeradelt. Der naheliegende Aussichtsberg Tour de Madeloc mit weit über 20% Steigung im Schlussanstieg musste von einigen noch bezwungen werden.

 

Gut gelaunt traf ich Monika am Hauptbahnhof Essen. Die Wettervorhersage war blendend – nun, wenn Engel reisen ...

Der Zug kam pünktlich und das Abteil war nur mit zwei Rädern und Besitzern belegt.

Verabredungsgemäß stiegen in Mülheim Brigitte M., Silvia und Heidi H. Ein. In Duisburg kam dann noch Eli und in Düsseldorf-Flughafen Barbara. In Hennef angekommen, kam auch Brigitte S. dazu.

Jetzt hieß es erst einmal einen Kaffee nach der Anstrengung.

etappenfahrt-2

 

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Traditionell veranstaltet der RSC Essen-Kettwig am letzten Sonntag im September seine jährliche Radtourenfahrt (RTF). Auf den vier zwischen ca. 45 - 150km langen Strecken werden die Teilnehmer durch das nördliche "Bergisch-Märkische Hügelland" geführt. Die Streckenführung folgt dem Motto: Wir können alles außer flach! Getreu dem Motto werden auf den Strecken reichlich Höhenmeter gesammelt. Die verbrauchte Energie kann an mehreren Verpflegungsstellen sowie am Veranstaltungsort aufgefüllt werden. 

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