RSCler unterwegs bei PBP 2019„Paris-Brest-Paris“, ist eines der „letzten großen Abenteuer“, die man als Radsportler noch erleben kann, so hat es einmal Eurosport-Moderator Jean-Claude Leclercq formuliert. Bei der diesjährigen Ausgabe waren auch fünf Kettwiger dabei, um die über 1200 km aus dem Umland der französischen Hauptstadt an die Atlantikküste und zurück zu absolvieren.

Alle vier Jahre trifft sich die Langstreckenszene in der Nähe von Paris, um von dort zur Atlantikküste nach Brest zu fahren und wieder zurück. Ursprünglich bei seiner ersten Austragung 1891 ein Profirennen, wird die Veranstaltung bereits seit 1931 für Hobbyfahrer durchgeführt und dürfte damit wohl einer der ältesten heute noch durchgeführten Veranstaltungen für Hobbyfahrer sein. In diesem Jahr stand bereits die 19. Ausgabe dieser Langstreckenprüfung an. Zu der hatten sich fast 7000 Radsportler aus 69 Nationen gemeldet und die dafür notwenige Qualifikation (Brevets über 200, 300, 400 und 600 km) absolviert, darunter auch fünf RSCler. Für Patrick Maaßen, Dimitri Wieker und Peter Hernold war es die erste Teilnahme, während Walburga Wapelhorst und Jochen Kaiser bereits 2015 erfolgreich am Start standen. Alle RSCler absolvierten die Prüfung erfolgreich und kamen deutlich vor den der für sie gültigen Kontrollzeiten (80 bzw. 84h) ins Ziel.

Neben der sportlichen Herausforderung waren die RSC-Radsportler vor allem von der Stimmung an der Strecke beeindruckt. Nicht nur die 2500 freundlichen Helfer in der Organisation, an den Kontroll- und Verpflegungsstellen und auf der Strecke beeindruckten, auch die vielen Zuschauer, die den Teilnehmern fast Rund um die Uhr zujubelten, machten die Veranstaltung trotz der Strapazen der Strecke zu einem Highlight.

 

Vor dem Start

Blick vom Roc'h Trévezel in der Bretagne Walburga, Patrick und Peter unterwegs Patrick, Walburga und Peter im Ziel An einer Verpflegungsstelle

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