800 km und 19.000 Höhenmeter über die Alpen

TT2019 RivaGruppenbildIn der letzten Juni-Woche stand wieder die legendäre vom Rennradmagazin Tour veranstaltete Transalp, ein siebtägiges Etappenrennen für Zweier-Teams und Einzelstarter über die Alpen, auf dem Programm. Mit dabei unter den ca. 800 Startern waren auch vier Teams mit RSC-Beteiligung, die alle in der Mixed-Kategorie starteten.

 Für die vier Teams Eva Kruse und Heiko Janik, Frank Ferling und Steffi Schmidt, Walburga Wapelhorst und Peter Hernold sowie Patrick Maaßen und Michaela Abendroth ging es in 7 anspruchsvollen Etappen von Innsbruck über Brixen, Kaltern, Bormio, Livigno, Aprica und Ossana nach Riva an den Gardasee. Dabei waren 800 km und mehr als 19.000 Höhenmeter zu absolvieren und so legendäre Pässe wie das Penser Joch (2115 m hoch), den Umbrail-Pass (2500 m) und den sagenhaften Mortirolo zu überwinden. Letzterer steht regelmäßig im Kurs des Giro d’Italia und gilt mit seinen 12,5 km Anstieg bei fast 11% Durchschnittssteigung als einer der schwersten Anstiege, die man überhaupt als Radsportler bewältigen kann.

Im stark besetzten Starterfeld des Rennens fanden sich so illustre Namen wie der von Ex-Profi Udo Bölts, Etappensieger beim Giro d’Italia, sowie Tatjana Guderzo, Straßenweilmeisterin des Jahres 2009 und Bronzemedalliengewinnerin in der Mannschaftsverfolgung bei der Bahn-WM 2018, die zusammen mit ihrem Partner die Mixed-Kategorie gewann. Neben der Topografie sorgte das Wetter für eine zusätzliche Herausforderung. Die mit Rekord-Temperaturen verbundene Juni-Hitzewelle führte dazu, dass die diesjährige Austragung des seit 2003 veranstalteten Rennens die bisher wärmste war. Temperaturen von bis zu 37 Grad verlangten den Teilnehmern alles ab und sorgten dafür, dass die Flüssigkeitsaufnahme ein extrem kritischer Faktor wurde. Aber auch dies hatten die RSCler „im Griff“, erreichten alle wohlbehalten das Ziel am Gardasee. In der Gesamtwertung der Mixed-Teams belegten Walburga und Peter den 8., Frank und Steffi den 22., Michaela und Patrick den 34. und Eva und Heiko den 37. Rang.

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