SDC11143 kleinDieses Jahr haben wir uns nicht, wie in den vergangenen Jahren auf den Spuren der Tour de France bewegt, sondern haben uns eine andere Region für unsere Etappenfahrt gewählt: Eine Rundtour im Dreiländereck Österreich, Slowenien und Italien, ein für die meisten weitgehend neues Radrevier.

 

IMG 6754 kleinStart und Ziel war Filzmoos am Dachstein im Salzburger Land Österreichs. Auf den ersten drei Etappen fuhren wir durch Kärnten bis nach Wolfsberg nahe der Slowenischen Grenze. Für die eine oder andere Überraschung sorgten die eher unbekannten Anstiege auf diesem Weg. Darunter der Sölkpass, die Nockalmstraße mit Eisentalhöhe und Schiestelscharte, die Turracher Höhe und die Flattnitzer Höhe sowie das Klippitztörl. Vor allem die Turracher Höhe hat es mit ihrer 23% Rampe in sich.

Auf Etappe vier bis acht fuhren wir nach und durch Slowenien wiederum ein komplett neues Terrain. Völlig unbekannte Pässe, viel Wald, einsame Straßen, tolle Landschaft, schöne Hotels und gutes Essen.

IMG 6824 kleinAm eindrucksvollsten war das Tal Logarska Dolina mit dem Rinka Wasserfall, den wir Radler leider nicht gesehen haben, denn einen Fußmarsch mit Radschuhen haben wir uns verkniffen. Allein der Talkessel mit dem tollen Hotel in traumhafter Lage war kaum zu toppen. Auch der See in Bled, die Hochebene um Pokljuka und der Triglav-Nationalpark sorgten unterwegs für unvergessliche Eindrücke. 

In Bovec verbrachten wir drei Nächte und machten von dort aus zwei wunderschöne Rundtouren. Die erste führte uns ins Herz des Triglav Nationalparks und auf dem Programm stand die Auffahrt zur höchsten asphaltierten Straße IMG 6850 klein
IMG 3713 kleinSloweniens: die Mangart-Straße mit 2.055 m. Danach erfolgte die Überfahrung des Vrsic Passes, der nur auf 1.611m liegt, aber der höchste und wohl auch bekannteste Pass Sloweniens ist. Die zweite Rundtour führte uns in das Grenzgebiet Italien/Slowenien mit vielen kleinen, verwinkelten, einsamen Schmugglerpfaden. Einige Teilnehmer nutzten diesen Tag auch als Ruhetag oder für eine kleine Wanderung auf den Monte Canin und einer Rafting Tour auf der Soca.

Die Etappen neun bis zwölf waren dann die Rückfahrt nach Filzmoos. Sie führten über zwei kleinere Pässe in Italien, außerdem über den Nassfeldpass, auf dem es tatsächlich mal kurz nass wurde, die Großglockner Hochalpenstraße mit IMG 6938 kleinEdelweißspitze und last but not least Filzensattel und Dientener Höhe am Hochkönig. Die Glockner Hochalpenstraße war natürlich ein Highlight der Tour, und wir hatten traumhaftes Wetter bei der Auffahrt von Heiligenblut.

Alle 21 Fahrer/innen erreichten nach zwölf Etappen mit knapp 1.500 km und 27.000 Höhenmetern gesund das Ziel, begleitet von zwei Begleitfahrzeugen für Verpflegung und Gepäcktransport.

 

IMG 3817 kleinFazit

Unser Versorgungsteam hat hervorragende Arbeit geleistet, hier noch einmal ein dickes „Dankeschön“ an die Crew. Das Wetter war wieder mal ausgezeichnet, vielleicht ein bisschen zu heiß, dafür bis auf ein paar kühlende Tropfen am Nassfeldpass trocken. Die Hotels waren alle gut bis sehr gut. Alles in allem wieder eine sehr schöne Tour durch viel neues Terrain, mit der sicheren Erkenntnis: Slowenien ist eine Reise wert!

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