VM2 AufstellungParallel zur vielbefahrenen Wuppertaler Straße führt ein gut ausgebauter, breiter und vor allem ebener Radweg entlang. Die ERG 1900 hat just hier genau einen Kilometer ausgemessen und auffällig markiert, der auch bei Strava als 1000m Segment zum prüfen des Fahrradtachos ausgewiesen ist. Auch Teil zwei unserer diesjährigen Vereinsmeisterschaft fand dort am 4. Mai statt, in form einer 1-km-Sprintwertung.

CTF-Saison in vollem Gang!

wwbt GruppeDas neue Jahr ist noch nicht alt, aber die sportlichen Aktivitäten im RSC laufen bereits auf Hochtouren. Die ersten drei Läufe der Westfalen-Winter-Bike-Trophy 2018 sind mit RSC-Beteiligung absolviert worden. Es ist erstaunlich, wie es diese aus 9 Veranstaltungen bestehende "Winter-CTF-Serie" schafft, schon seit vielen Jahren eine sehr hohe Anzahl von TeilnehmerInnen ins Freie zu locken. Beim 1. Lauf am 7. Januar in Capelle und bei der 2. Veranstaltung am 14. Januar in Werne spielte auch das Wetter hervorragend mit. Sogar der Schlamm, für den die Strecke in Capelle berühmt ist, hielt sich in Grenzen. Dafür gab es durchaus andere bemerkenswerte Ereignisse. So stieß Mountainbiker mit einem ausgewachsenen Wildschwein zusammen - und zwar nicht im dichten Unterholz, sondern auf einer Landstraße. Dem Biker ist zum Glück nichts Ernstes passiert - er hat in doppeltem Wortsinne "Schwein gehabt". Bei der CTF in Werne hat der Veranstalter den Teilnehmern auf vielen Streckenabschnitten die Wahl zwischen einer Cross- und einer Straßenvariante gelassen. Eine wirklich gute Idee, denn so konnte nach Leistungsvermögen und Vorlieben entschieden werden.

Impressionen aus Seealpen und von Korsika

Streckenkarte Kettwiger Tour de France 2017 Bereits zum sechsten Mal war der RSC auf einer großen, fast zweiwöchigen Etappenfahrt unterwegs - und wieder ging es nach Frankreich! Unsere diesjährige Tour de France hatte dabei alles zu bieten, was das Rennradfahrerherz begehrt - und als Premiere fanden einige Etappen auf einer Insel statt - nämlich auf Korsika. IMG 2260

16 sportograf 106965473Der Ötztaler Radmarathon stellt auch im Jahreskalender des RSC Essen-Kettwig eine feste Größe dar  - trotz oder wohl eher wegen seiner besonderen Schwierigkeit. Laut Süddeutscher Zeitung ist es für jeden Hobbyradfahrer der "Ritterschlag", den Ötztaler bewältigt zu haben, aber "ein Schlag in die Magengrube".  In diesem Jahr waren 12 Kettwiger am Start dieses denkwürdigen Events über 225 km, 4 Alpenpässe und mehr als 5000 Höhenmeter.  Mit dabei war Walter Solle, der bereits 1999 seinen ersten "Ötzi" gefinished hat, seit dem immer wieder dabei war und alle "Ups" and "Downs" kennengelernt hat, inkl. einer Aufgabe im Jahr 2015. Hier sein Bericht (inkl. RSC-Ergebnisse):        

Nach dem vorzeitigen Ende meines letzten Ötztaler Radmarathons vor zwei Jahren war ich in diesem Jahr wieder dabei, fest entschlossen, ins Ziel zu kommen. Auf dem Weg zum Startblock traf ich meinen Vereinskollegen Ralph, der mir noch schlanker vorkam als sonst und voller Tatendrang war. Als der Startschuss fiel, ging es gemeinsam auf die lange Abfahrt nach Ötz, die jedes Mal den ersten "kribbeligen" Abschnitt der Strecke darstellt: Wenn mehr als 4000 Teilnehmer mehr oder weniger zusammen eine Abfahrt herunterfahren geht es eng zu und es kommt auch zu Stürzen. Nach und nach entschwand Ralph nach vorne aus meinem Sichtfeld. In meinem Alter wird man vorsichtiger und traut sich nicht mehr so sehr, auf den Abfahrten Tempo zu machen. Meistens fährt man dann weit rechts, um Kollisionen mit Überholenden zu vermeiden. Außer auf der Abfahrt vom Jaufenpass wurde ich durch diese Fahrweise häufig überholt. Und tatsächlich, schon in Längenfeld, kurz hinter einer Brücke, ein böser Sturz, der mich noch vorsichtiger werden lies und mich für den Tag vorwarnte. Ein junger Mann lag auf der Straße, was mir sehr leid tat.

Unser Vereinskollege Jochen Kaiser ist das Superrandonée "Belchen satt" gefahren. Hier sein Bericht:

TorZunächst einige Eckdaten zu diesem Randonée. Es hat eine Länge von ca. 600 km und ca. 10.000 Höhenmeter und kann in zwei Versionen gefahren werden, die Randonneursversion in 60 Stunden oder als Touristik-Version mit 80 km / Tag. Als Nachweis müssen an bestimmten Punkten der Strecke Fotos erstellt werden.

Mein Mitstreiter Winfried und ich hatten uns für die Randonneurs-Variante entschieden. Als Startzeitpunkt hatten wir 07.00 Uhr gewählt und so ging es am Startort Freiburg am Martinstor los.
Die Temperaturen lagen jenseits der 30°C. Es versprach für die kommenden Tage richtig warm zu werden, auch Gewitter waren angekündigt. Nach kurzem Einrollen kam sofort der erste Anstieg, der Schauinsland. Nach gefühlten Stunden kamen wir oben an und die ersten Höhenmeter waren gefahren. Das Wetter war kühler als gedacht und es tröpfelte leicht. Wir fuhren den Schauinsland runter und es ging direkt weiter auf den Belchen. Vom Belchen aus kamen wir dann direkt zum nächsten Anstieg, Tiergrüble. In 5 Stunden hatten wir 64 km zurückgelegt, das war nicht gerade viel. Bei dem Schnitt wurde mir schlecht und ich dachte, das schaffen wir nie. So fuhren wir weiter und überquerten in Laufenburg den Rhein und fuhren in die Schweiz. Mittlerweile war es richtig heiß geworden und wir waren ständig auf der Suche nach Shops um Getränke nachzukaufen. Nach 9 Stunden hatten wir immerhin schon 131km gefahren. Es ging weiter über den Chilchzimmersattel und zum Weissenstein.

Unterkategorien

Traditionell veranstaltet der RSC Essen-Kettwig am letzten Sonntag im September seine jährliche Radtourenfahrt (RTF). Auf den vier zwischen ca. 45 - 150km langen Strecken werden die Teilnehmer durch das nördliche "Bergisch-Märkische Hügelland" geführt. Die Streckenführung folgt dem Motto: Wir können alles außer flach! Getreu dem Motto werden auf den Strecken reichlich Höhenmeter gesammelt. Die verbrauchte Energie kann an mehreren Verpflegungsstellen sowie am Veranstaltungsort aufgefüllt werden.