Dass Mitglieder des RSC nicht nur auf dem Rad für Spitzenleistungen abliefern, kann man an den Ergebnissen vieler Laufwettkämpfe und Triathlons sehen.  Erstmals war in diesem Winter nun ein Sportler des RSC auch auf Schnee erfolgreich.

Vergangenen Sonntag haben die Kettwiger "Hügelspezialisten" einen gemeinsamen Adventsausflug mit geländegängigen Fahrzeugen unternommen.

Die CTF-Permanente des RTC Mülheim an der Ruhr - Durch den Mülheimer Süden - hatte sich dafür hervorragend angeboten, führte die Strecke doch auch idealerweise vorbei an der "Kaiser" Kaffee- und Plätzchenstation!

Begonnen hat für mich Sydney-Melbourne Alpine 1200 mit einer schlaflosen Nacht. In Sydneys Innenstadt wird auch noch Samstag Nacht gebaut.

Startaufstellung

Am 1. Dezember, dem ersten Advent, fand die NRW-Landesehrung in der HAKO-Event-Arena in Wuppertal statt. Eine schöne Gelegenheit, auch im Winter viele bekannte Gesichter zu sehen.

Der RSC Essen-Kettwig war vor allem im CTF-Bereich bei den Mannschaftswertungen sehr erfolgreich. Die CTF-Mannschaft RSC Essen-Kettwig I (Gerd Bongers, Henry Kunz, Alexander Neumann, Jochen Kaiser) belegte mit 346 (!) Punkten überlegen den ersten Platz. Die beiden CTF-Damenmannschaften (bestehend aus Susanne Kunz, Silvia Kaiser und Antje Feldmann bzw. Barbara König, Walburga Wapelhorst und Monika Halbach) belegten den ersten und zweiten Platz. Die gemischte CTF-Mannschaft RSC Essen-Kettwig II kam auf den sechsten Platz.

Im Bereich RTF war der Verein nicht ganz so erfolgreich: die Damenmannschaft belegte den sechsten und die gemischte Mannschaft den 14. Platz.

Wir hoffen, dass die zahlreichen CTF-Pokale, die auch in einem Video zu bewundern sind, zu Hause einen hübschen Platz gefunden haben!

Am Morgen des 2. November trafen sich die RSC-Mitglieder Bärbel, Susanne, Henry, Stefan, Tobias und der Verfasser dieses Berichts im “Coffee by Marie“ in Moers-Kapellen, dem Startpunkt einer neuen CTF-Permanente. Erst nachdem wir im gemütlichen Cafe eine kleine Stärkung zu uns genommen hatten ging es auf die Strecke. Diese führte uns zunächst über den “Grafschafter Rad- und Wanderweg“ in Richtung Hülser Berg. Dieser Rad- und Wanderweg wurde auf der Bahntrasse der ehemaligen “Crefelder Eisenbahn“ angelegt, die zwischen Moers und Krefeld verkehrte. Der Hülser Berg wurde nicht erklommen, stattdessen “kletterte“ die Route auf den Achterberg. Der Achterberg ist ein Bestandteil des “Niederrheinischen Höhenzuges“, der sich mit mehreren Unterbrechungen in einem weiten Bogen zwischen dem Tal des Rheines im Osten und dem der Niers im Westen durch das Niederrheinische Tiefland von Krefeld bis nach Nimwegen zieht. Die Landschaftseinheit wird auch “Niederrheinische Höhen“ genannt. Der Höhenzug, der sich stellenweise bis auf mehr als 100 m Höhe über dem Meeresspiegel erhebt, wurde in der vorletzten Eiszeit, der Saale-Kaltzeit, durch die Eisränder der von Nordosten kommenden Gletscher geformt. Über verkehrsarme und –freie Wege, vielfach sogar schöne und steile Singletrails, folgten wir dem Höhenzug bis zum Oermter Berg, der den nördlichsten Punkt der Strecke markierte. Auf dem Oermter Berg befindet sich auch ein Spielplatz, den wir nicht einfach links liegen lassen konnten. So wurde die dort befindliche Seilbahn einer intensiven Nutzung unterzogen. Nach zwei Schleifen über den Oermter Berg verließen wir den Höhenzug und gelangten in die “Littard“, ein schönes Waldgebiet mit altem Baumbestand westlich der sogenannten “Littardkuhlen“, einer Gewässerkette, die aus einer Altstromrinne des Rheins hervorgegangen ist. Vorbei am Wasserschloss Bloemersheim und dem landwirtschaftlich genutzten Bereich zwischen den Orten Neukirchen-Vluyn und Kapellen erreichten wir nach rd. 41km und ca. 370 Höhenmetern wieder unseren Startort, dem wir nochmals mit einem Besuch aufwarteten.

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Traditionell veranstaltet der RSC Essen-Kettwig am letzten Sonntag im September seine jährliche Radtourenfahrt (RTF). Auf den vier zwischen ca. 45 - 150km langen Strecken werden die Teilnehmer durch das nördliche "Bergisch-Märkische Hügelland" geführt. Die Streckenführung folgt dem Motto: Wir können alles außer flach! Getreu dem Motto werden auf den Strecken reichlich Höhenmeter gesammelt. Die verbrauchte Energie kann an mehreren Verpflegungsstellen sowie am Veranstaltungsort aufgefüllt werden.