Am kommenden Sonntag steht die 10. Kettwiger Hügeltour auf dem Programm. Was als kleine, bescheidene RTF mit gut 300 Teilnehmern begann, hat sich mittlerweile zu dem Bergischen Herbstklassiker entwickelt. Teilnehmerzahlen von fast 1.000 Radsportlern in den letzten Jahren zeigen, dass unser Konzept einer landschaftlich sehr schönen und zugleich sehr anspruchsvollen Strecke viele Freunde gefunden hat. Zur Tradition der Veranstaltung gehört außerdem unsere perfekte Organisation und natürlich die bekannt gute Verpflegung an den Kontrollstellen.

Neben sehr positivem Feedback haben uns einige Vorschläge erreicht, wie wir die Strecke noch schöner machen können. In den letzten Monaten haben wir diese Vorschläge systematisch ausgewertet und in die Strecke eingebaut. Dadurch ist vor allem die 160er-Route zu einem herausragenden landschaftlichen und sportlichen Highlight geworden.

Vorbehaltlich der Zustimmung der Genehmigungsbehörden geht es vom Start in Essen-Werden zunächst auf gegenüber dem Vorjahr unveränderter Route bis nach Witten-Durchholz. Dort wartet die erste Streckenänderung, denn in diesem Jahr steuern wir Witten-Bommern über die Rauendahlstraße an. Das letzte Stück nach Bommern weist eine sehr schöne Abfahrt auf, die sogar eine Serpentine zu bieten hat.

Über Wengern steuern wir Silschede an. Dort ist die Streckenteilung für die 110er- und 160er-Routen. Während die 110er-RTF über Asbeck weiter führt, geht es für die Teilnehmer auf der langen Runde über den Asker Berg zum gut 5 km langen Anstieg nach Waldbauer/Zurstraße. Hier wartet dann die nächste Streckenänderung, denn es geht über Kalthausen auf die technisch anspruchsvolle Abfahrt nach Priorei. Von Priorei aus folgen wir ein kurzes Stück der B54 bis nach Rummenohl und biegen dort in den landschaftlich wunderschönen Anstieg über Bühren nach Breckerfeld ab. An der Ennepetalsperre wartet dann wie in den Vorjahren eine Kontrollstelle. Die Teilnehmer haben hier bereits etwa 1600 Höhenmeter absolviert.

Über Schwelm führt die Strecke dann nach Haßlinghausen und gemeinsam mit den Teilnehmern der 110er-Route geht es über Wuppertal-Dönberg und Windrath nach Langenberg. In Langenberg haben die Teilnehmer die „Wahl der Qual“ und können optional noch den Anstieg zum Sender erklimmen oder flach weiterfahren. Wer sich für die Fahrt zum Sender entscheidet, auf den wartet oben eine kleine Überraschung.

Eine letzte größere Streckenänderung erwartet die Teilnehmer dann kurz vor dem Ziel. Die 70er-, 110er- und 160er-Routen führen nicht mehr direkt durch Werden. Wir wollen so dem dortigen Verkehrschaos entgehen. Stattdessen biegen wir im Hespertal noch einmal links in den finalen Anstieg „Tannenbusch“ nach Essen-Heidhausen ab. Ob sind es dann noch etwa 5 km bis zum Ziel.

Insgesamt weist die 160er-Route in diesem Jahr 2600 Hm auf. Sie dürfte damit wohl die anspruchsvollste 4-Punkte-RTF in ganz NRW sein! Wir empfehlen auf der 160er-Route daher ein 27er-Ritzel, eine Kompakt- oder Dreifach-Kurbel. Die anderen Strecken sind natürlich längst nicht so anspruchsvoll aber landschaftlich nicht weniger schön!

Wir freuen uns, euch nächsten Sonntag begrüßen zu dürfen und wünschen schon jetzt viel Spaß und gute Beine.

Mehr Infos unter diesem Link.