Meistens sind bei Brevets Start- und Zielort identisch, allerdings nicht so beim Superbrevet Merselo - Verona 2014. Das Team von Euraudax Randonnee Nederland um Organisator Jan van Osch führte die 41 StarterInnen aus vier Kontinenten durch idyllische Landschaften und Städte beinahe in die antike Arena Veronas. Begleitet wurden die LangstrecklerInnen von Sonne, angenehmen Temperaturen und Helfern, die sich an den Schlafstätten (Guntersblum, Lindau, Bozen) um einen reibungslosen Ablauf kümmerten.

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Gestartet wurde die 1200km lange Reise in Merselo, einem Stadtteil von Venray in den Niederlanden. Die Randonneure folgten zunächst der Maas, kreuzten dann zum romantischen Rhein, ließen den Schwarzwald rechts liegen und kletterten über die Schwäbische Alb zum Bodensee. Nach 700 Kilometern legte Alex in Lindau seine erste kurze Schlafpause ein. Bei Kaiserwetter überquerte er den Arlbergpass, bog dann ab nach Süden, wo nach einem Kurzbesuch in der Schweiz die Norbertshöhe und der Reschenpass auf der Liste standen. Dort bekamen die Teilnehmer auch recht deutlich die zusätzliche Erschwernis dieser Radreise zu spüren: vom Anfang bis Ende der Tour blies ihnen ein teilweise sehr unangenehmer Südwind ins Gesicht. Durchs Vinschgau radelten sie, meistens begleitet von der Etsch, auf gut ausgebauten Radwegen. Bevor der Einzug in Verona erfolgte, erlaubten sie sich noch einen Abstecher an den mediterranen Gardasee. Nach 81 Stunden 10 Minuten schweißtreibender Betätigung wurde Alexander Neumann vom RSC Essen-Kettwig im Ziel mit einem 3-Gänge-Menü und kostbaren Erinnerungsstücken verwöhnt. Ein "Erinnerungsstück", ein köstlicher Hartkäse, wurde inzwischen verzehrt!

an_der_Maas Etschradweg Verona