Die diesjährige Etappenfahrt des RSC führte uns über den Hauptkamm der Pyrenäen vom Atlantik zum Mittelmeer.
Es wurden insgesamt knapp 1.400km mit über 30.000 Höhenmetern zurückgelegt. Fast alle namhaften Anstiege der Tour de France standen auf dem Programm und da der Wettergott es bis auf einen Regentag gut mit uns meinte, konnten wir auch die geplante Strecke ausnahmslos bewältigen. Selbst am letzten Tag, dem sogenannten Ruhe-/Badetag am Mittelmeer wurde noch heftig ausgeradelt. Der naheliegende Aussichtsberg Tour de Madeloc mit weit über 20% Steigung im Schlussanstieg musste von einigen noch bezwungen werden.

 

Insgesamt nahmen 16 Teilnehmer an dieser Tour teil. Unsere drei Mädels Anne, Birgit und Eva, sowie die Jungs Hanno, HeikoB, Mike, Ralph, Peter, Stefan, HeikoJ, Michael und Henry. Als Gastfahrer waren noch Jürgen, Volker, StefanS und Robert dabei. Robert und Birgit fuhren unser Begleitfahrzeug und sorgten sich um das Wohl der Mannschaft. Die Betreuung war vom Feinsten und so fiel es uns nicht schwer, jeden Tag wieder bei bester Laune aufs Rad zu steigen.

 

Die An-/Abreise zum Start-/Zielort erfolgte für einige mit dem Begleitfahrzeug und für den Rest mit der Bahn. In dem Begleitfahrzeug konnten alle Räder und das gesamte Gepäck verstaut werden, so dass die Zugfahrer nur ein kleines Handgepäck mitnehmen mussten.

Nach der anstrengenden Anreise wurde am ersten Tag eine „Einrollrunde“ vor Ort durchgeführt. Akklimatisieren und Beine lockern war angesagt. Grandios war dabei die Aussicht vom Alto de Jaizkibel auf den Atlantik. Nach 115km und 2.150 Höhenmetern waren wir eingefahren und für die Tour gerüstet. Die folgenden 10 Etappen führten uns durch grandiose Landschaften und über zahlreiche Pässe sowie Skistationen, die in den letzten Jahren mehrmals Tour de France Etappenziele waren. Die Beschreibung der einzelnen Etappen wird separat erstellt und online gestellt. Einige Highlights sollen aber hier doch erwähnt werden.

- Etappe 2, unsere Regenetappe über 145km und knapp 4.000 Höhenmeter, die fast alle zu Ende fuhren, obwohl es eine lockere B-Variante gegeben hätte. - Etappe 6, unsere Königsetappe über vier Pässe, dem Col du Tourmalet, Col d’Aspin, Col de Peyresourde und Col du Portillon. Super tolle Etappe bei besten Wetterbedingungen mit 145km und 4.000 Höhenmetern. - Die drei Tage in Lourdes mit Tagesrundtouren sowie den beeindruckenden und unvergesslichen Bildern, die wir in diesem Wallfahrtsort zu sehen bekamen. - Die letzte Etappe mit der Zielankunft am und im Mittelmeer.

Das waren schon Momente, die sicher allen in guter Erinnerung bleiben werden.

Die Harmonie in der Gruppe war hervorragend und bis auf ein paar Reifenpannen verlief die Tour auch zu aller Zufriedenheit. Die schnellen Hirsche konnten sich an den zahlreichen Anstiegen so richtig austoben, aber es wurde auch sehr viel Rücksicht auf schwächere Teilnehmer genommen. Wobei man sagen muss, dass bei dieser Tour jeder stolz auf seine Leistung sein kann.

Auf der Heimreise wurden schon Pläne für die nächste Etappenfahrt geschmiedet. Der Termin von Mitte bis Ende Juli 2014 steht schon fest, das Ziel werden die französischen Alpen mit einer Königsetappe am Mt. Ventoux sein.

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